Stasiopfer, wer ist
das?
Als Stasiopfer
können Personen bezeichnet werden, die aufgrund von
Maßnahmen des Ministeriums für Staatssicherheit
(kurz Stasi) in der Zeit der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) zu
Unrecht in ihrem Leben, ihrer persönlichen Freiheit, ihrer
Gesundheit oder Eigentums beeinträchtigt worden sind. Die
Einschätzung allerdings, ob eine solche
Maßnahme als Unrecht zu bewerten ist, ist schwierig
und bis heute umstritten. Die Bundesrepublik Deutschland hat im Zuge
des Beitrittes der DDR zur BRD Rehabilitationsmaßnahmen
eingerichtet.
Unser Ziel
Das erklärte Ziel von
Stasiopfer-Selbsthilfe e.V. ist das Gespräch, die Beratung
sowie die Betreuung von Betroffenen. Wir möchten bestehende
Ängste von Betroffenen vor öffentlichen
Behörden abbauen und ihnen bei der Durchsetzung von
berechtigten Ansprüchen helfen.
Unser Symbol
Das unter
dem Schriftzug Freiheit in Händen gehaltene Herz mit der
Aufschrift 'PG' symbolisiert den Hintergrund unserer Arbeit. Die
Hände sind durch Handschellen gefesselt. Die Aufschrift 'PG'
steht für politische Gefangene. Die Tätowierung
sollte den Wunsch nach Freiheit für politische Gefangene in
der ehemaligen DDR, ausdrücken.
Aufklären und
Erinnerung lebendig halten
Ein weiteres Ziel unserer Arbeit ist die
Aufklärung über die Verhältnisse in der
ehemaligen DDR. Wir erachten es als äußerst wichtig,
den nachfolgenden Generationen dieses Kapitel der deutschen Geschichte
darzustellen und die Erinnerung daran wach zu halten.
Unterstützen Sie uns!
Alle Mitarbeiter des Netzwerkes und der
einzelnen Selbsthilfegruppen arbeiten ehrenamtlich. Wenn Sie als
Privatperson oder Institution unsere Arbeit unterstützen bzw.
finanziell fördern möchten, wären wir Ihnen
sehr dankbar.
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Bei
Hilfeersuchen wenden Sie sich bitte an Ihre nächste
Selbsthilfegruppe.
Gibt es noch keine in Ihrer
Nähe, gründen Sie eine.
Unser Motto: "Was wir wissen,
wollen wir gern weiter geben.
Was wir nicht wissen
können wir nachschlagen oder unsere Unterstützer
fragen.
Wir versuchen uns schlau zu
machen, auch durch unsere Hartnäckigkeit bei den
Behörden.
Zumindestens versuchen wir eine
Antwort und Lösung für Euch zu finden."
Da
das Entschädigungsrecht sehr komplex ist wissen die Wenigsten,
was für Ansprüche sie im Einzelnen haben bzw. wie sie
diese durchsetzen können. Leider müssen wir in
unserer täglichen Arbeit feststellen, dass aufgrund von
Unwissenheit und Angst, Antragsberechtigte wie z. B. SED-Verfolgte,
deren Angehörige oder Hinterbliebenen, bis zum heutigen Tag
ihre Ansprüche oft nicht anmelden. Es gilt zu beachten, dass
für einzelne Leistungen gesetzlich vorgeschriebene Fristen zum
Teil verstreichen und die Ansprüche somit hinfällig
sind.
Das Netzwerk Stasiopfer
Selbsthilfe e.V.
SED- und Stasiopfer gründen Netzwerk in Niedersachsen
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Die
Linke: Vom
Freudentaumel in die Depression//27.12.09
Für die Linke war 2009 das Jahr des langen
Marschs in den Westen - nun
kommt er zum Stillstand.
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Jetzt und in der Zukunft !??
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