"Die Wolfskinder"

Netzwerk Stasiopfer Selbsthilfe e.V.
 
möchte Frau Brigitte Trennepohl bei ihrem Vorhaben den "Wolfskindern", zu helfen und sie finanziell und informell zu unterstützen, behilflich sein.
Dr. Reinhold Hemker, Mitglied des Vorstandes von Netzwerk Stasiopfer Selbsthilfe ist
Mitinitiator von Frau Brigitte Trennepohls Initiative.
Siehe den Bericht der "Westfälischen Nachrichten" vom 22.12.2007 (unter Presse Wolfskinder).
Kontaktmöglichkeiten und Spendenkontos, siehe unter: zum Thema- Wie helfen?
Ebenfalls unter der Unterseite:Zum Ausdrucken für "Wolfskinder".
Außerdem hat Netzwerk Stasiopfer e.V. eine Sonderseite für Presse eingerichtet.
Diese Seite schließt mit einem Erlebnisbericht und einer Buchempfehlung.

 "......erzählte Walter wann und wie sie nach Litauen kamen. „Herta und ich heißen Saurin, ich bin 13, und Herta ist 11 Jahre alt. Wir kommen aus Gumbinnen, die Stadt heißt jetzt ,Gusev'. Unsere Eltern leben nicht mehr. Mein Vater war einfacher Soldat und ist an der Ostfront bei Charkow gefallen, meine Mutter wurde beim Einmarsch der Russen von den russischen Solda­ten getötet. Wir sind zu unserer Großmutter aufs Land geflüchtet. Im letzten Winter ist unsere Großmutter an Hunger, Kälte und Erschöpfung verstorben. Mit Hilfe einiger alten Nachbarn haben wir sie bestattet. Nir­gendwo bekamen wir etwas zu essen. Eine Nachbarin sagte zu uns: ,Kinderchen, wenn ihr am Leben bleiben wollt, müßt ihr nach Litauen rüber. Die Litauer mögen uns Deutsche nicht so recht, aber es sind herzensgute und gläubige Menschen, die euch nicht verhungern las­sen. Du Walter bist schon ein großer Junge, nimm dein Schwesterchen Herta bei der Hand, und verschwindet von hier, geht rüber nach Litauen."

Auszug aus dem Buch „Edeltraut - Ramute. Wie ein „Wolfskind" in Litauen." von Richard L. Neu, erschienen 2007 im Verlag H. M. Hauschild GmbH, Bremen, ISBN-Nr. 978-3-89757-358-1, S. 45:

                                                                      Balten\Wolfskinder\Patenschaft 2007-05-16 Buchauszug Var. 2.doc BR