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SchulKinoWochen NRW 2012
Filmvorführung „Das Leben der Anderen
in Anwesenheit des Zeitzeugen Harry Hinz
Unter dem Motto „Mit Filmen sehen lernen“ finden vom 19.01. - 08.02.2012 landesweit die SchulKinoWochen NRW statt. Nach dem Erfolg des letzten Jahres mit insgesamt über 75.000 teilnehmenden Schülern lädt VISION KINO gemeinsam mit der Initiative „FILM + SCHULE NRW“ Schüler aller Schulformen und Altersstufen ein, das Klassenzimmer gegen den Kinosaal einzutauschen und sich mit dem Medium Film auseinanderzusetzen.
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Schlagabtausch bei Lehrerfortbildung in Halle // 22.03.10
Bei der umstrittenen Lehrerfortbildung zum Diktaturvergleich in der Gedenkstätte "Roter Ochse" in Halle ist es am Sonnabend zu dem erwarteten Schlagabtausch gekommen. Innenstaatssekretär Rüdiger Erben, der die Veranstaltung ursprünglich boykottieren wollte, hielt am Sonnabend selbst einen Vortrag zum Thema Extremismus in Sachsen-Anhalt. Unter Berufung auf aktuelle Zahlen sagte der SPD-Politiker, die Gefahr von Rechts sei deutlich höher als die von Links. Zum einen gebe es mehr Gewaltdelikte, zum anderen seien rechte Strukturen gefestigter. Erben erntete sowohl Beifall als auch Ablehnung.
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SchulKinoWoche Bayern // 2010
Das Leben der Anderen
Empfohlene Jahrgangsstufen: ab 9. Klasse | ab 14 Jahren
Empfohlene Fächer: Geschichte | Politik | Sozialkunde | Kunst | Deutsch | Religion / Ethik
Themen: Deutsche Geschichte | Macht | Politik | Kunst | Werte | Individuum und Gesellschaft
Fokus: Zeitzeugengespräch
Gast im Kino: Harry Hinz - Netzwerk Stasiopfer Selbsthilfe e.V.
Die Stasi machte Menschen zu Wracks
Schulkinowoche Jugendliche der neunten und zehnten Jahrgangsstufe tauschten für einen Vormittag das Klassenzimmer mit dem Vorführsaal. Der frühere DDR-Häftling Harry Hinz sprach nach "Das Leben der anderen" über seine Gefangenschaft.
Bei der Bayerischen Schulkinowoche sahen am Donnerstag Jugendliche der neunten und zehnten Jahrgangsstufe den oskarprämierten Film "Das Leben der anderen", in dem es um die Arbeit des Staatssicherheitsdienstes (Stasi) in der früheren DDR geht. Nach der Vorstellung gab es eine interessante Gesprächsrunde mit dem Zeitzeugen Harry Hinz.
Der 63-Jährige war 1964 als Westbürger in die DDR gegangen, um seine Jugendliebe aus Dresden in den Westen zu holen. Er wurde vorläufiger DDR-Bürger. Kurz vor der geplanten Flucht in den Westen nahm ihn die Stasi fest und steckte ihn in Untersuchungshaft. "Die hatten Angst vor jedem, der als ,Wessi‘ in die DDR gekommen war. Sie dachten, ich wäre ein westdeutscher Agent."
Schüler fragen nach
Nach einer kurzen Schilderung seiner Geschichte durften die sechs Schüler, die die Klassen repräsentierten, Fragen stellen.
Die 15-jährige Marlen wollte wissen, nach welchen Kriterien die bespitzelten Menschen von der Stasi abgehört wurden, und ob Hinz selbst Opfer von Bespitzelung gewesen sei.
Gespannt hörten die Schüler zu, wie Hinz beschrieb, dass es Wanzen hinter Lichtschaltern gegeben hat; dass bei Verhören Informationen benutzt wurden, die nur durch Abhören in Erfahrung gebracht werden konnten. Auch er war abgehört worden.
Hinz erzählte von Spezialvernehmungen, die nachts stattfanden; der Gefangene wurde mit dem Elektroschocker aus dem Schlaf gerissen: "Alle Häftlinge hatten Angst, geweckt zu werden, und konnten deshalb nachts nicht schlafen."
Bis heute kümmert sich Harry Hinz um frühere Mithäftlinge und "Betroffene", wie er sie nennt, als Vorsitzender des Netzwerks "Stasiopfer-Selbsthilfe". Der 15-jährige Kevin wollte wissen, wie seine Arbeit in dem Verein aussieht. Hinz berichtete, dass sich immer wieder ehemalige DDR-Gefangene melden, die teilweise suizidgefährdet in psychologische Behandlung eingewiesen werden müssten und außerdem oft nicht wüssten, welche Ansprüche auf Entschädigung sie hätten.
Ein anderer wichtiger Aspekt seiner Arbeit sei die Öffentlichkeitsarbeit, vor allem mit den Jugendlichen, die diese Zeit nicht miterlebt haben. Er wolle darüber aufklären, so Hinz, "welche Gefahren von einer Diktatur, auch in der heutigen Zeit, ausgehen", und nennt als Beispiel die Zustände im Iran. "Die DDR war auch eine Diktatur, die vergleichbar mit der des NS-Regimes ist", betonte Hinz.
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Mehr Stasi in der Schule // 17.03.10
Bildungssenator und die Stasiunterlagenbehörde wollen enger zusammenarbeiten, um Schülern mehr DDR-Geschichte zu vermitteln.
Das Thema werde sehr vernachlässigt, sagen Geschichtslehrer.
VON ALEXANDER BÖTTNER
20 Jahre nach dem Mauerfall ist das Wissen der Berliner Schüler über die DDR eher lückenhaft. Um das zu ändern, haben Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) und die Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes (BStU), Marianne Birthler, am Dienstag eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. "Wir wollen die Auseinandersetzung mit der DDR-Diktatur intensivieren und das demokratische Bewusstsein bei den SchülerInnen und Schülern fördern", erklärt Frank Schulenberg, Sprecher der Bildungsverwaltung.
http://www.taz.de
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Schüler sollen mehr über Stasi erfahren // 16.03.10
Berliner Schüler sollen künftig mehr über die DDR-Staatssicherheit erfahren. Die Stasi-Unterlagenbehörde wird dazu Unterrichtsmaterialien bereitstellen und Schulprojekte unterstützen.
Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung zwischen der Bundesbehörde und der Berliner Schulverwaltung wird am Dienstag unterzeichnet. Die Bundesbeauftragte Marianne Birthler und Schulsenator Jürgen Zöllner (SPD) werden das Papier im Archiv des früheren Ministeriums für Staatssicherheit in Lichtenberg unterschreiben.
Birthler wird dem Senator auch das Archiv zeigen. Dort lagern Papiere, die nach dem Mauerfall vor der Vernichtung gerettet werden konnten.
http://www.rbb-online.de
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Jugendbuchlesung // 11.03.10
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Jugendliche,
die Stiftung Berliner Mauer lädt Sie und Euch herzlich zur Jugendbuchlesung mit der Autorin Grit Poppe und der Zeitzeugin Kerstin Kuzia am 13.03.2010 um 18.00 Uhr in das Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer (Bernauer Straße 119, 13355 Berlin, Seminarraum 1, 1. OG) ein.
Grit Poppe liest aus ihrem Buch Weggesperrt. Ein spannender Roman über Willkür und Gewalt im Jugendwerkhof in der DDR. Sorgfältig recherchiert von der Autorin, die selbst in der Bürgerrechtsbewegung engagiert war.
Meinungen zum Buch (Amazon):
"Interessant und sehr gut geschrieben"
"Fesselnd und tief berührend"
"Das Beeindruckenste Buch was ich je gelesen habe..."
Vorab findet um 16.30 Uhr eine Jugendführung über das Gelände der Gedenkstätte Berliner Mauer statt.
Beide Veranstaltung sind kostenfrei!
Für Rückfragen:
Thomas Klein
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 030 / 467 9866 61
presse@berliner-mauer-gedenkstaette.de
http://www.berliner-mauer-gedenkstaette.de
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Diktaturenvergleich - Lehrerfortbildung geändert - Streit aber nicht beigelegt//08.03.10
Das umstrittene Fortbildungsprogramm für Lehrer zur Auseinandersetzung mit Diktaturen wird geändert. Darauf hat sich das Kuratorium der Landeszentrale für politische Bildung geeinigt. Vertreter von CDU und FDP im Kuratorium forderten daraufhin, dass Innen-Staatssekretär Rüdiger Erben das Teilnahmeverbot für Mitarbeiter des Verfassungsschutzes und der Gedenkstättenstiftung aufhebt. Erben, der gleichzeitig Vorsitzender des Stiftungsrats der Gedenkstättenstiftung ist, lehnt das jedoch ab.
http://www.mdr.de
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GESCHICHTE: Weißt du, was „MfS“ bedeutet?//06.03.10
Ein Film soll über die Methoden der Stasi aufklären / Potsdamer Schüler finden die Dokumentation zu einseitig
POTSDAM - Die Heiterkeit zu Beginn der Vorführung im Potsdamer Filmmuseum war groß. Den Grund lieferte eine Befragung von Jugendlichen auf dem Berliner Alexanderplatz: Weißt du, was „MfS“ bedeutet?. Die Antworten „irgendwas mit Mathe“, „eine Versicherung“ oder „Hitlers Geheimpolizei“ soll die Notwendigkeit für den neuen Unterrichtsfilm verdeutlichen, den die Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler, in Auftrag gegeben hatte. Die rund 150 Potsdamer Schüler der Einstein-, Goethe- und Humboldt-Gymnasien schienen dagegen besser über die Stasi und ihre Praktiken informiert zu sein, als ihre Altersgenossen im Film.
http://www.maerkischeallgemeine.de
http://newsticker.welt.de
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Brandenburger Schüler werden früher in DDR-Geschichte unterrichtet//06.03.10
Rupprecht zieht damit weitere Konsequenzen aus den gravierenden Wissenslücken
Brandenburgs Schüler werden ab kommendem Schuljahr schon in den 7. und 8. Klassen über die DDR-Geschichte unterrichtet. Dies bestätigte ein Sprecher des Bildungsministeriums der «Berliner Morgenpost» (Donnerstagausgabe). Bislang habe das Thema erst ab der 10. Klasse im Lehrplan gestanden und sei aus Zeitmangel teilweise weggelassen worden.
Das Bildungsministerium unter Holger Rupprecht (SPD) zieht damit weitere Konsequenzen aus den gravierenden Wissenslücken der Schüler. Eine Studie des «Forschungsverbundes SED-Staat» an der Freien Universität Berlin hatte 2007 ergeben, dass bayerische Hauptschüler mehr über die DDR wissen als Gymnasiasten aus Brandenburg. Nur jeder Dritte konnte sagen, dass die DDR selbst die Mauer gebaut hat.
© ddp
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