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Der Tag der vermissten Kinder wird seit 1983 am 25. Mai begangen. US-Präsident Ronald Reagan wählte den Tag zum Gedenken an den sechsjährigen Etan Patz, der am 25. Mai 1979 auf dem Weg zur Schule für immer verschwunden ist.
2002 wurde der Gedenktag in Europa eingeführt.
Heut ist für mich wieder ein Tag wo alles an mir vorbeiläuft an Gedanken um Dirk.
Er wird 35 Jahre alt und er hat davon 31 Jahre seine Familie nicht mehr gesehen und weiß wahrscheinlich auch nicht das er eine richtige Familie hat.
 
Über eine Spende würden wir uns freuen dient dies der kostenaufwendigen Suche nach Dirk und anderen Kindern.
Dirk mit 3 Jahren
Dirk wie er jetzt aussehen könnte
Hier ein Zeitungsbericht von Rainer Silberstein,Braunschweiger Zeitung vom 15.05.2010
| Suche nach Dirk
Bitte schenken Sie dieser Seite ihre Beachtung.
Eine Mutter sucht über 30 Jahre nach ihrem Sohn.
Die Hilfeaktion einer Künstlerin
Die Übergabe des Bildes erfolgt am 28.04.2009 um 16 Uhr in Braunschweig beim Sender TV 38, Alsterplatz 1a.
Zeitgleich wird Heidi Stein das Geld (als Spende) aus dem Erlös des Losverkauf,
für die Suche nach Ihrem Sohn Dirk übergeben.
Wir danken der Künstlerin LIZ LANA für Ihre großzügige Geste zu helfen.
Heidi Stein
Das Netzwerk Stasiopfer Selbsthilfe e.V. schließt sich dem Dank an die Künstlerin an.
Über 30 Jahre sucht Heidi Stein nach ihrem Sohn der am 10. März 1979 bei einem Spaziergang im Ostharz,
auf mysteriöse Weise, verschwand.
Unten ein Foto von Dirk das kurz vor seinem Verschwinden aufgenommen wurde.

Unten: 2 Bilder von Dirk, wie er allerwahrscheinlichkeit nach, Heute aussehen könnte.
Von einer wirklich kompetenten Fachperson erstellt.

Unten: Bilder die am 10. März 2009 anläßlich einer Pressekonferenz aufgenommen wurden.
Links: Frau Hildebrand, Leiterin des Museums am Checkpoit-Charly und Heidi Stein beim Interview durch das
Fernsehteam von Stern-TV unter Leitung der Fernsehjournalistin Frau Angelika Giradin; im rechten Bild im Gespräch mit mir.
Beim Verschwinden von Dirk Schiller spielte die Stasi, das MfS eine sehr unrühmliche Rolle.
Anstatt Frau Stein, damals noch Schiller, bei der Suche nach ihrem Sohn zu helfen, wurde sie gefragt:
"Ob sie meinte man hätte es nötig ihr Kind zu entführen".
Nachdem ihr die DDR-Behörden nicht halfen, wandte sie sich an "Amnesty International" und andere Hilfsorganisationen,
darauf hin wurde sie verhaftet und erhielt eine mehr als 4 jährige Haftstrafe.
In Gesprächen die Frau Stein und ich mit dem Fernsehteam, weiteren Journalisten, Frau Hildebrand und Besuchern führten,
wurden mehrere Möglichkeiten erörtert und kam zum Einen eine große Ergriffenheit, aber auch das Bedürfnis zu helfen, immer wieder auf.
So wurden auch einige wirklich denkbare Möglichkeitenangesprochen, wie Dirk zu finden sein könnte.
Unter Anderem auch was es noch an juristischen Möglichkeiten geben könnte.
Mit dieser Seite wollen wir ihnen die Möglichkeit geben, zu Solidaritätsbekundungen, Tipps eventuell zur Hilfe.
30 Jahre sucht eine Mutter nach ihrem Sohn, nicht verzweifelt, wenn ich dass schreiben würde, würde ich die Realität verdrehen.
Nein mit dem Mut und Kampfgeist, wie eben eine richtige Mutter.
Helfen könnte jede Form der Solidarität, Appelle an die Behörden der "Russischen Förderation" ,
Spenden, siehe unter unserer Seite "Hilfsfond" , denn Heidi Stein ist zur Audienz beim Papst eingeladen,
kann diesen Besuch aber nicht selbst finanzieren.
Auch dieser Besuch dürfte ihr eventuell helfen, ihren Sohn zu finden.
Überhaupt wie jede Form der Öffentlichkeit durch die Medien, internet und was es sonst noch gibt.
Helfen Sie einer Mutter ihren Sohn zu finden, nach über 30 Jahren.
Manche jetzt schon etwas ältere Mutter, kann sich vielleicht noch dran erinnern wie sie selbst verzweifelt
auf ein Lebenszeichen von ihrem Sohn gewartet hat.
Aber Heidi ist nicht verzweifelt sie hilft sogar noch anderen Stasiopfern zu ihrem Recht zu kommen.
Sie ist als Landesverbands-Leiterin bei uns tätig.
Euer Harry Hinz,
1. Vorsitzender Netzwerk Stasiopfer Selbsthilfe e.V.
Es gibt auch die Möglichkeit Presseartikel zu plazieren, auch wenn ihr Text den Sie schreiben möchten, etwas größer wird,
kann der Beginn direkt hier drunter und die Fortsetzung unter einer Extra-Rubrik erscheinen.
Hier könnte ihre Solidaritätserklärung, oder ihr Hilfeangebot stehen:
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Kind seit 30 Jahren vermisst
«Man sucht ein Leben lang»
Von news.de-Redakteurin Isabelle Wiedemeier
Heidi Stein sucht seit 30 Jahren nach Dirk. Am 10. März 1979 machte die Familie einen Ausflug zu einer Gipshöhle im Ostharz. Während die Eltern das Auto beluden, spielte der Dreijährige mit seiner großen Schwester im Schnee an einem Bach. Bis er spurlos verschwand.

Ihr Sohn ist seit 30 Jahren verschwunden. Wie schaffen Sie es, immer noch zu hoffen?
Stein: Weil er nie gefunden worden ist. Die Stasi wollte mir beibringen, er sei ertrunken. Aber das kann nicht sein. Ein ertrunkenes Kind wird gefunden.
Was haben Sie gemacht, als Dirk plötzlich verschwunden war?
Stein: Wir haben ihn überall gesucht, auch wenn die DDR-Behörden die Suche eingestellt haben. Auch in westlichen Ländern, mit dem Roten Kreuz und Amnesty International standen wir in Kontakt.
Sie haben für Ihre Suche sogar im Gefängnis gesessen.
Stein: Mein Mann und ich wurden zu vier Jahren Haft in Bautzen verurteilt, weil wir uns an westliche Organisationen gewandt hatten. Nach eineinhalb Jahren hat uns die Bundesrepublik freigekauft, jeden für 98.000 Mark. So ging das damals.
Sie suchen noch immer.
Stein: Man sucht ein Leben lang. Jetzt habe ich ein Phantombild anfertigen lassen. Das musste ich privat in Auftrag geben. Die Staatsanwaltschaft lehnt Ermittlungen ab: Die Straftat sei verjährt, dabei kann Vermisstsein nicht verjähren. Ich habe auch ans Innenministerium geschrieben, da heißt es, es sei alles unternommen worden. Dabei waren das alles meine Initiativen.
Auf Ihre Vermisstenanzeigen haben sich tatsächlich junge Männer namens Dirk gemeldet. Was war das für ein Gefühl?
Stein: Ich habe sie ja nicht persönlich kennengelernt, aber es war schon eine große Anspannung und eine kleine Hoffnung. Bis der Gentest da war.
Sie vermuten, die Stasi habe Dirk entführt?
Stein: Diese Möglichkeit wurde mir erst bewusst, als ich schon im Westen war. Ich dachte die ganze Zeit, Dirk sei verletzt worden und jetzt in einem Heim, weil er seinen Namen nicht mehr weiß. Im Nachhinein erscheint mir die Entführung das Wahrscheinlichste. Es liegt auch nahe, dass die Russen im Spiel sind. Die russische Botschaft will uns jetzt helfen, dass wir in den Akten blättern können, um zu sehen, wer in den Jahren 1979/1980 über die Grenze gebracht wurde. Darauf liegt nun mein Hauptaugenmerk, in Deutschland habe ich genug getan.
Welches Motiv könnte es denn geben für eine Entführung?
Stein: Ein richtiges Motiv haben wir nicht. Die einzige Möglichkeit ist das mit den zwei Fontanellen im Kopf, den Schädelknochen, die sich nicht schließen. Das ist außergewöhnlich. Sonst waren wir stinknormale Leute, sind nie aufgefallen.
Trägt Ihr Mann diese dauerhafte Suche mit?
Stein: Wir sind seit 20 Jahren getrennt. Er ist einen anderen Weg gegangen, hat nochmal eine Familie gegründet, wieder einen Sohn bekommen. Da war viel Verdrängung dabei. Mein jetziger Partner ist voll mit dabei.
Heidi Stein sucht seit 30 Jahren nach ihrem Sohn Dirk. Sie ist im Verein Stasiopfer Selbsthilfe organisiert und erzählt ihre Geschichte in einem Blog. Im Januar schilderte sie ihren Fall bei Günther Jauch in Stern TV, 2008 war sie im ZDF-Frauenmagazin Mona Lisa zu sehen.
http://www.news.de/article/1102/--man-sucht-ein-leben-lang--
Aus dem Netz:
Das ZDF berichtet über Heidi Steins Geschichte
Zuletzt geändert am: 27.05.2009 um 12:32
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