Aktuelles


Hier erfahren Sie aktuelle Nachrichten rund um das Thema Selbsthilfegruppen für Stasiopfer.
Auf dieser Seite finden Sie in Zukunft alles was es Aktuell gibt mit Interesse für SED- und Stasiopfer.

Siehe Terminhinweise für Veranstaltungen gleich welcher Art, einiges was es aus den Medien gibt mit Interesse für SED-und Stasiopfer, auch Presseartikel.
  

 

_____________________

 

 Stasi-Opfer Narben auf der Seele//02.09.10

 

Mittwoch 01.09.2010, 17:19 · von FOCUS-Korrespondent Armin Fuhrer, Berlin

 
Ein neues Internetportal bietet DDR-Opfer für Vorträge an Schulen an. Jugendlichen wird so die Perversion des SED-Regimes deutlich gemacht.

Perfide Methoden der Stasi

Die Idee war gut, und der 19-jährige Dieter Walter machte sich an die Arbeit. Er wollte Schüler aus Ost und West zusammenbringen, einen Austausch organisieren, auf dass man sich gegenseitig besser verstehe. Nur Ort und Zeit waren ungünstig – es war in der DDR, und man schrieb das Jahr 1960. Anstatt mit seiner Klasse in den Westen zu reisen, landete Walter im Gefängnis. Denn der Versuch der Verständigung passte dem SED-Regime nicht in den Kram, und so wurde der Abiturient vor Gericht gestellt und zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Er galt als Mitglied einer „konterrevolutionären Organisation“. „Dabei habe ich sogar noch Glück gehabt: Hätte man mich wegen Spionage angeklagt, wäre die Strafe noch viel höher ausgefallen“, sagt er heute. Sein Abitur durfte er nach der Haftentlassung allerdings nicht nachholen.
 
lesen Sie unten weiter:

_______________________________________________________________________________________ 

 
 
 
Eilmeldung zur Causa Sparkasse Mecklenburg-Strelitz//31.08.10

Im Fall Thomas Keller hat der vorsitzende Einzelrichter am Landgericht
Günter Götze (Jahrgang 1957) nach sechseinhalb Jahren (!) und ca. ¬
100.000.- Verfahrenskosten die Klage von Hotelier Thomas Keller gegen die
Sparkasse Mecklenburg-Strelitz am 10. August 2010 abgewiesen.
Günter Götze ein ehemaliger Richter für Strafrecht zu DDR-Zeiten am
Amtsgericht Neustrelitz, zeigte sich schon damals als Richter herumlavierend
und wenig couragiert, sondern als äußerst systemkonform. In der nächsten
Ausgabe bringen wir ein paar nostalgische Beispiele aus seiner Zeit als
Strafrichter.
Noch steht die schriftlicher Begründung für die Entscheidung vom 10.8.2010
von Richter Günter Götze aus. Die erste Reaktion des Rechtsanwalts von
Thomas Keller auf diese Vorgangsweise des Landgerichts Neubrandenburg:
Das Unterdrücken von Beweismitteln wird vom Gericht gebilligt.
Rechtsanwalt
Ernst-August Bach
In der nächsten Ausgabe eine umfassende Dokumentation des Bankenskandals im
Landkreis Mecklenburg-Strelitz, der jetzt sich zusätzlich nun zu einem
Justizskandals ausweitet, sowie ein ausführliches Interview mit Rechtsanwalt
Ernst-August Bach.


Klaus Ch. Kufner
Herausgeber

Phone
:+49(0)160-4566934
mailto:redaktion@mv-times.de

www.mv-times.de

 

_____________________

 

 Festakt zu 20 Jahre Einigungsvertrag in Berlin
______________

Berlin (dpa) - Mit einem Festakt in Berlin erinnert die Bundesregierung heute an die Unterzeichnung des Einigungsvertrages vor genau 20 Jahren. 1990 waren die Grundlagen der deutschen Einheit in nur wenigen Wochen ausgehandelt worden.
Einigungsvertrag,31.08.2010
© dpa
 

lesen Sie unten weiter

 
 _____________

  
 
Platzeck kritisiert „Anschluss“ der DDR//30.08.10
 
 Brandenburgs Regierungschef prangert im "Spiegel" die Art und Weise der Wiedervereinigung an. Es sei der Eindruck entstanden, die Ostdeutschen "müssten alles wegwerfen, es war alles Stasi und alles ideologieverseucht“.
 
lesen sie unten weiter
 

 ________________

 

CDU kritisiert Verhalten von Linke-Fraktionschef vor SED-Opfern//20.08.10

 

Donnerstag, 19. August 2010

 

Wiesbaden. Die CDU-Fraktion im hessischen Landtag kritisiert den Fraktionsvorsitzenden der Linkspartei, Willi van Ooyen, wegen dessen Verhalten bei einem Besuch in der SED-Opfer-Gedenkstaätte Hohenschönhausen. .........
..........Für die hessische Linkspartei bezeichnete ein Sprecher Caspars Bericht als «Ausdruck von Hilfslosigkeit». Es sei «unterstes Niveau, bei dem Besuch einer Ausschusses außerhalb des Landtags den Gesichtsausdruck eines Menschen zum Thema einer Pressemitteilung zu machen und nicht davor zurückzuschrecken, diesen in politisch-ideologischer Weise zu interpretieren». Nach Ansicht des Linke-Sprechers ist die Hessen-CDU «ganz offenbar in den Gräben des Kalten Krieges stecken geblieben».
Weiterlesen unten:

Kommentar: Nach meiner Auffassung liegt bei der "Chamäleons-Partei" - " Die Linke" ein starker Hang zur Unverschämtheit vor. Wenn deren Sprecher Herr Caspar aufs "unterste Niveau" heruntersteigt um die Opfer seiner Partei die "SED-Opfer" noch 20 Jahre nach Mauerfall zu verhöhnen.
Harry Hinz, Vorsitzender Netzwerk Stasiopfer Selbsthilfe e.V.
 
Weiterlesen unten:
 
_________________

 

 
DDR-Symbole//20.08.2010
 

auch wir sind gegen diese Verherrlichung der DDR und ihrer einstigen Symbole und Orden. Auch das Honecker-Parfüm u.a. Dinge die für die ehemalige DDR auf den Mark gekommen, sind für uns Opfer eine unerträgliche Verhöhnung und Blosstellung. Wenn Unrecht noch mit Symbolen der DDR dargestellt wird als "naja, so schlimm was es doch nicht", dann kann ich nur auf die vielen Stasi- und Zersetzungsopfer hinweisen. Auch wir fordern ein Verbot solcher DDR verherrlichenden Dinge.
Heidi Stein 2.Vorsitzende Netzwerk Stasiopfer-Selbsthilfe e.V.

Die Bundesjustizministerin soll dafür alle rechtlichen Mittel prüfen, fordert der CDU-Bundestagsabgeordnete Kai Wegner in einem Brief an die Ministerin

Ist diese Unterschrift der erste Schritt zum Verbot aller DDR-Symbole?

19. August 2010 09.40 Uhr, BZ

DDR-Symbole sollten endlich verboten werden. Das forderte der Spandauer CDU-Bundestagsabgeordnete Kai Wegner in der B.Z.. Und jetzt muss sich auch Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) mit dem Thema befassen.

Denn Wegner schrieb ihr gestern einen zweiseitigen Brief (liegt der B.Z. vor.) Darin bittet er die Ministerin, alle "rechtlichen Mittel zu prüfen, die es möglich machen, das Zeigen und den Gebrauch von SED-Symbolen zu verhindern".Bislang werden die Symbole des Schießbefehl-Staates DDR (z.B. SED-Abzeichen, NVA-Mützen) wie Kirmes-Kitsch verramscht, etwa am Checkpoint Charlie. Wegner warnt in seinem Brief, dass die DDR "nicht als Modekult herhalten darf", denn: "Die DDR war weder lustig noch Kult - sie war im wahrsten Sinne des Wortes todernst", schrieb Wegner mit Blick auf die "zahlreichen Opfer" des DDR-Unrechtsstaates.

lesen Sie unten weiter

-------------------------------------- 


 

Die Lach-und-Sach-Geschichte mit dem Klaus//19.08.10

 

Viele Leute kriegen eine Menge Geld, und keiner weiß so recht, wofür. Die meisten davon finden das auch ganz in Ordnung und behaupten sogar, daß sie dieses Geld ja schließlich „verdienen“. Einer von denen ist der rote Klaus. Der mag Porsche fahren und feine Anzüge und läßt es sich überhaupt gern gutgehen.

 

Der Klaus heißt eigentlich Klaus Ernst und ist der Chef von einer Partei. Dafür kriegt er Geld von seiner Partei. Die nennt sich Linkspartei und hat auch eine ganze Menge Abgeordnete im Bundestag. Einer von den Abgeordneten ist auch wieder der Klaus, und dafür kriegt er auch noch mal Geld.


Weiterlesen unten:


 

 

Sie lügen wie gedruckt. Stasioffiziere stellen ihr Buch"Fragen an das MfS” vor//27.07.2010

Veröffentlicht von kheidi (kheidi) am 26.07.2010
Aktuelles >>

Auf dem Podium der Ladengalerie der „Jungen Welt“ hocken sechs unsicher wirkende, alte Männer nebeneinander, die vom Moderator, in einem verzweifelten Versuch, witzig zu sein, als das inkarnierte Böse vorgestellt werden. Es sind ehemals hohe und allmächtige Stasioffiziere, die heute so harmlos wirken, dass man ihnen unbedenklich seine Enkel anvertrauen würde. Hinter ihnen warnt ein grellgelbes Plakat: „Sie lügen wie gedruckt. Wir drucken, wie sie lügen“ Dieser Regiefehler der Veranstalter ist das treffendste Motto, das für diesen Abend gefunden werden konnte. Denn gleich nach Beginn der Lesung kommen die Lügen hageldicht, obwohl sich Werner Grossmann, lange Zeit stellvertretender Minister für Staatssicherheit, Mühe gegeben hat, harmlose Stellen des Machwerks von 25! Autoren auszuwählen. Zwar hätte es nur ein Gründungsgesetz für die Staatsicherheit gegeben, danach hätte das Organ ausschließlich nach internen Anweisungen gehandelt, man hätte sich dennoch strikt an die Gesetzlichkeit gehalten. Wenn jemand nur gegen die DDR gehetzt, aber kein Gesetz verletzt hätte, wären der Stasi leider die Hände gebunden gewesen. Wer lediglich über die Mauer klettern wollte, ohne eine westliche Schleuserbande in Anspruch genommen zu haben, wäre das ebenfalls kein Fall für die Stasi gewesen. Sie hätte weder Entführungen noch Morde geplant. Wenn doch, wie im Fall des Oppositionellen Rainer Eppelmann, in dessen Stasi -Akte sich sehr wohl Mordpläne befinden, wären die betreffenden Stasimänner, die lediglich aus Frust solche Planspielchen erfunden hätten, degradiert worden. Kurz, die DDR war gut, die Stasi war rein und alle Fakten, die das Gegenteil belegen, sind Manipulationen und Erfindungen des Klassenfeindes. Dann kommt noch die Litanei über die angebliche Ausgrenzung und Verfolgung unschuldiger Mitarbeiter eines Dienstes, der schließlich nur die üblichen kriminalistischen Praktiken angewandt hätte, um die Wahrheit über die üblen Absichten der Gegner der DDR aufzudecken. Alle waren und sind schlimmer:  BND, CIA, Mossad sowieso, das vereinte Deutschland insgesamt, die USA. Die gezielte Desinformation ist mit so viel Klagerei und Selbstmitleid gemischt, dass die Opas einem fast leid tun können. Im Raum sind ein paar lebendige Beweise für ihre Lügen anwesend, obwohl noch mehr ehemalige Stasihäftlinge draußen bleiben mussten. Nachdem ehemalige Häftlinge vor ein paar Wochen schon einmal eine Buchpräsentation der Stasi besucht hatten, waren die Genossen diesmal schon eine Stunde früher in solcher Zahl erschienen, dass die meisten Plätze besetzt waren. Der Moderator unternahm noch einen krampfhaften Versuch, nur eigene Leute in der Diskussion zuzulassen, musste das aber in Anbetracht der anwesenden Presse aufgeben. Der Blutdruck der Genossen schoß in die Höhe und ihre Herzschrittmacher setzten für einen Augenblick aus, als sie sich anhören mussten, dass eine Frau verhaftet, verhört und vor Gericht gestellt worden war ohne ein einziges Gesetz der DDR verletzt zu haben, wie das Oberste Gericht der Noch-DDR feststellen musste. Ein Mann war als Jugendlicher für mehrere Monate im Stasiknast gelandet, weil er mit seiner Freundin über die tschechische Grenze in den Westen wollte. Keine Schleuserbande war auch nur in der Nähe. Den Genossen wurden Teile ihrer „Einsatz-, und Kampfgrundsätze“ vorgelesen, die nach der Stasiaktenöffnung auftauchten. Darin ist eine ganze Palette von Einsatz-, und Kampfformen für Einzelkämpfer und Gruppen in Aktionen und Operationen festgehalten, wie: Zerstören, Vernichten, Desorganisieren, Demoralisieren, Liquidieren, alles sorgfältig mit Unterpunkten versehen, wie das gewünschte Ziel erreicht werden kann. Beim Liquidieren liest sich das so: „Das Liquidieren beinhaltet die physische Vernichtung von Einzelpersonen und Personengruppen. Erreichbar durch: Das Erschießen, Erstechen, Verbrennen, Zersprengen, strangulieren, Erschlagen, Vergiften, Ersticken.
Die Genossen versuchen ihre Verlegenheit hinter dröhnendem Gelächter zu verbergen. Ein besonders eifriger Lacher bekommt Atemnot und muss an die frische Luft befördert werden. Den Klügeren ist aber schon klar, dass nun Schluss mit lustig ist und man bemüht sich um eine Erklärung. Diese Grundsätze wären nur mal eben für den Ernstfall aufgeschrieben worden, sie hätten immer nur auf dem Papier gestanden. Einer der Herren auf dem Podium entblödet sich nicht, den Verdacht zu äußern, der BND hätte bei der Verfassung der Grundsätze heimlich seine Finger im Spiel gehabt, um die Staatssicherheit zu diskreditieren. Und die Unterschrift von Wolfgang Schwanitz unter dem Mordbefehl an Hironymus Schreiber? Der Mann auf dem Podium windet sich. Er will erst das Original der Akte sehen, ehe er Stellung nimmt. Überhaupt, ein Gericht hätte bereits versucht, ihn zu überführen, aber die Beweise hätten nicht ausgereicht. Mit der Wahrheit über das Ministerium für Staatsicherheit, um die es angeblich in dem Buch gehen soll, hat das alles nichts zu tun. Das Buch ist ein weiterer Versuch, die Öffentlichkeit zu täuschen und für dumm zu verkaufen. Als den Herren die Argumente ausgingen, packten sie die ganz große ideologische Keule aus. Mit bebender Stimme rief ein Mitarbeiter der Jungen Welt ins Mikrophon, dass ein Vergleich der Praktiken der kommunistischen Geheinpolizisten mit den der geheimen Staatspolizei eine Beleidigung der 6 Millionen Jüdischer Opfer des Nationalsozialismus sei, obwohl es keinen Anlass für eine solche Äußerung gab. Kurz darauf machte ein Stasimann im Podium klar, wie verbrecherisch der Mossad sei, der einen palästinensischen Terroristen ( den er allerdings als Jungen bezeichnete) in Libyen ermordet hätte. Auf einen Einwurf aus dem Publikum, der Mossad hätte auch Eichmann entführt, nickte ein anderer Stasimann eifrig: daran sehe man, wie ungesetzlich der Mossad vorginge.
Zum Schluss bekam die Veranstaltung noch eine unverhoffte satirische Note. Ein Uralt-Westlinker bemächtigte sich des Mikrophons, um zu sagen, wie sehr er es bedauere, dass er die Genossen erst so spät kennenlernen durfte. Nun seien sie schon zu alt und nicht mehr recht brauchbar für die zahlreichen linksradikalen Aktionen, die er immer noch plane und durchführe. Aber vielleicht könnte man einander doch noch nützlich sein im Kampf gegen den alltäglichen Faschismus im heutigen Deutschland.
Und der Dirigent des Stasiorchesters berichtete von seinen vergeblichen Bemühungen, den Klangkörper in das vereinigte Deutschland retten und bekam feuchte Augen als er erzählte, ein amerikanischen Militärmusikcorps hätte sich eine Schallplatte mit den sozialistischen Märschen der Stasimusiker von Anfang bis Ende angehört. Da wurde klar: die Stasi liebt nicht nur alle, sie will von allen geliebt werden.
Abende wie dieser, wo einer Teilnehmerin zugezischt wurde: „Schade, wir hatten Dich nicht lange und hart genug in der Mangel, sonst hättest du heute nicht so die große Klappe gehabt“, sind nicht geeignet, den Wunsch, geliebt zu werden, zu erfüllen.

 

Zuletzt geändert am: 26.07.2010 um 17:56

Zurück

Hosted by Websitebaker.de