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Presse
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Lieberknecht: Wir dürfen die Opfer der SED-Diktatur nie vergessen//17.06.10
Stasi-Beauftragter - Regierung will Rudens Bezüge kürzen
Magdeburg (wb). Die Landesregierung will die Bezüge des Stasi-Beauftragten Gerhard Ruden (CDU) kürzen. Regierungssprecherin Monika Zimmermann sagte gestern, man habe Ruden diese Absicht mitgeteilt und ihm eine Frist von zwei Wochen eingeräumt, während der er sich dazu äußern könne. Danach werde man entscheiden. Parallel dazu laufe ein Disziplinarverfahren gegen den Beamten.
Ende März war bekannt geworden, dass Ruden vor 42 Jahren in einem Stasi-Verhör einen verhafteten Schulfreund angeschwärzt hatte. Von der Volksstimme damit konfrontiert, hatte Ruden erklärt: "Wenn einer verhaftet wird, dann hat er ja wohl in erster Linie selbst daran schuld." Angesichts der daraufhin einsetzenden Kritik trat Ruden von seinem Amt zurück, nahm diesen Schritt aber wenig später wieder zurück, offenbar, um seinen Anspruch auf Altersbezüge zu wahren. Im Juni würde seine Amtszeit regulär enden.
Regierungssprecherin Zimmermann sagte, eine eventuelle Kürzung der Bezüge habe auf die Altersrente keinen Einfluss. Ruden befindet sich seit zwei Wochen im Krankenstand.
Zuletzt geändert am: 21.04.2010 um 10:28
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