|
Presse
Presseartikel und Berichte über unsere Arbeit finden Sie in der Zukunft unter Aktuelles.
An dieser Stelle finden Sie Presseartikel und Berichte über unsere Arbeit.
____________________________
Lieberknecht: Wir dürfen die Opfer der SED-Diktatur nie vergessen//17.06.10
Hinzufügen Beitrag
Stasi-Opfer protestieren im Bundestag
- VOS: „Opferrente statt
Ministerrente“ 19.03.10
Während der Feierstunde im Bundestag zum 20. Jahrestag der
ersten freien Volkskammerwahl hat die Vereinigung der Opfer des
Stalinismus (VOS) gegen die Sonderrenten demonstriert, die Minister der
letzten DDR-Regierung erhalten. Wer im Jahr 1990 mindestens
5 ½ Monate dem Kabinett de Maiziere angehörte,
bekommt dafür monatlich 650 Euro. Das kritisiert die VOS als
völlig maßlos und forderte Änderungen.
„Opferrente statt Ministerrente“ stand auf den
T-Shirts mehrerer Stasi-Opfer, die im Parlament auf die Situation der
Verfolgten der SED-Diktatur aufmerksam machen wollten. (siehe Foto)
Ronald Lässig, stellv. Bundesvorsitzender der VOS,
erklärt:
"Ex-DDR-Justizminister Kurt Wünsche im Kabinett de Maiziere
hatte dieses Amt schon unter Walter Ulbricht inne. Wünsche war
so mitverantwortlich für Strafverschärfungen und die
Verurteilung von Oppositionellen. Statt die Täter der Diktatur
zu belohnen, sollte endlich die Opferrente aufgebessert werden.
Politische Sonntagsreden in einer Feierstunde reichen nicht."
Für die Opferrente von monatlich 250 Euro müsse ein
Inflationsausgleich eingeführt werden, fordert der
Opferverband. Außerdem sollten die 6-Monats-Frist und die
Bedürftigkeitsprüfung abgeschafft werden. Nur dann
sei sichergestellt, dass die Zahlung eine Ehrenpension für
diejenigen darstelle, die sich für Freiheit und Demokratie
eingesetzt haben.
Die VOS wurde 1950 in Berlin gegründet. Sie ist der
älteste und größte Opferverband und vereint
bundesweit Tausende Opfer der SED-Diktatur und deren Sympathisanten.
Zuletzt geändert am: 23.03.2010 um 18:55
Zurück |